William Shakespeare's
"Sonnenfinsternis"


Um 4 Uhr 30 ging der Wecker. Finster war's, nichtmal die Sonne, einer der Stars des Tages, war schon auf den Beinen. War wohl zu früh für sie...

Gegen 5 ging's dann los, Richtung Trier. Und da irgendwie über die Grenze bis nach Frankreich - und nirgendwo blauer Himmel, geschweige denn Sonne!

Wolken, Wolken, Wolken.


Aus dem Internet hatten wir uns die "Flugbahn" des Kernschattens herausgesucht.
Der, so stand es da, sollte sich z.B. im französischen Metz die Ehre geben. Als wir uns dann Metz näherten, gab's viel zu sehen... aber kein Loch in den Wolken! Also weiter Richtung Reims, immer der Sonne entgegen und schön auf der Spur des Schattens.

Tja, Reims war uns dann zu weit und da es inzwischen angefangen hatte, aus allen Rohren zu schiffen, ist unsere kleine tapfere Schar von Sonnenverfinsterern dann in Verdun gelandet, wo wir erstmal gefrühstückt haben. Es war so um die 11 Uhr und damit wurd' es langsam Zeit, einen vernünftigen Punkt zu finden - und vielleicht ein Loch in den Wolken!

Also sind wir diesen Hügel hochgefahren, der da so mittem im Dorf war, sind aus den Autos (drei an der Zahl) gestiegen, haben nach oben geguckt... und hatten echt Schwein! Denn in der dichten Wolkendecke war ein Loch und ein weiteres, das groß genug war, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein, um uns gute Sicht zu gewähren. Und so wars dann auch!
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